Suchmaschineneintrag ist Schwachsinn II
Mittlerweile wird das Thema im Netz bekannter und diverse Blogs berichten über diesen Sachverhalt. To be continued…
MARKETING – WEBDESIGN – SEO – TYPO3
Mittlerweile wird das Thema im Netz bekannter und diverse Blogs berichten über diesen Sachverhalt. To be continued…
Nachdem die Branchencenter für “SEO/Suchmaschinenoptimierung” und “Webdesign” circa zwei Wochen vollumfänglich geschaltet waren, sind sie nunmehr wieder abgeschaltet. Was Google da genau grade köchelt wird wohl ihr Geheimnis bleiben.
Zu Reduktion von Spam, der von diversen Kollegen in den Branchencentern betrieben wird ist, ist es nach wie vor ein geeignetes Werkzeug. Schaun mer mal…
Immer wieder stolpert man im Internet über Angebote für Suchmaschineneinträge. In der Regel handelt es sich hierbei um Einträge in sogenannte Webkataloge. Diese verfügen im Allgemeinen über wenig unique Content und massenhaft ausgehende Links. Unter dem Strich bedeutet das, dass ein solcher Eintrag mehr Arbeit verursacht, als er Nutzen bringt.
Die wirklich relevanten Suchmaschinen erkennen normalerweise Ihre neue Internetseite durch eine Anmeldung bei Google z.B. unter: URL hinzufügen – ein Service, den auch die anderen gängigen Suchmaschinen anbieten.
In der Praxis ist es allerdings eher so, dass ein Link auf einer anderen, gut besuchten Internetseite oder einem Social-Bookmark Portal in kürzester Zeit eine Indexierung Ihrer neuen Homepage nach sich zieht.
Es wurde schon bei Sistrix erwähnt und auch in anderen SEO-Blogs wird munter diskutiert: Google reduzierte Anfang der Woche die Anzahl der Seiten die sich per “site:Domain.tld” abfragen lassen. Zum Teil verloren größere Projekte bis zu 90% ihrer indizierten Seiten.
Zu meinem Erstaunen tauchten sodann aber (die vermeintlich fehlenden Seiten) bei Kontrolle der SERPS in diesen wieder auf. Nach einiger Recherche und der Kombination “site: domain.tld inurl:domain.tld” war dann wieder alles beim Alten.
Parallel hierzu waren hier erhebliche Sprünge in den SERPS bei Nebenschauplätzen im Long-Tail zu beobachten – man darf auf die Sistrix-Daten vom Wochenanfang gespannt sein.
Nachdem Anfang Januar die Branchencenter für Web-Branchen wie Webdesigner und SEOs weitestgehend gekappt wurden, sind diese seit vergangener Woche wieder aktiv.
Parallel dazu war zu beobachten, dass in den vergangenen Wochen einige Spam-Methoden in den Branchencentern “ausgemerzt” wurden. Firmen, die mehrfache Nennungen durch unterschiedliche URLs oder sogenannte Schattenfilialen in Nachbarstädten unterhielten mussten großteils feststellen, dass Google den Hammer geschwungen hat.
Heute meldet webpronews.com, dass Google bei Suchanfragen zu Webdesign und SEO mit regionalem Bezug kein lokales Branchencenter mehr anzeigt. Mir ist das schon vor einigen Wochen aufgefallen, hielt es aber für einen temporären Bug. Mit Eingabe von “Webdesign” und Ort liess sich potentiellen Kunden recht gut das Branchencenter demonstrieren, daher meine frühe Aufmerksamkeit.

Abfrage "seo bochum"
Offensichtlich gibt es derzeit noch einige Ausnahmen – während für “Webdesign” flächendeckend nur noch ein Branchencenter zu finden ist, wenn das Füllwort “in” zwischen Webdesign und Ort gesetzt wird, ist gelegentlich bei “SEO” oder “Suchmaschinenoptimierung” plus Ort noch etwas zu finden – so zum Beispiel in Hamburg oder Heidelberg, während Berlin, München und die Großstädte im Raum NRW leer ausgehen.
Etwas unverständlich – da gerade Kleinbetriebe und Mittelständler nach meiner Erfahrung viel Wert auf regionalen Bezug zu einem Dienstleister in diesen Bereichen legen. Auf der anderen Seite verhindert es natürlich die Unsitte diverser Webdesigner und SEOs, virtuelle “Fillialen” anzulegen und lokale Branchencenter in ihrem erweiterten Einzugsgebiet mit Spam zu überhäufen – da gerade diese Branchen im Umgang mit den Branchencentern vertraut sind und somit natürlich auch deren Schwachstellen kennen.
Was macht ein SEO bei Langeweile? Richtig – er setzt einen Blog auf.
Hier also der erste Artikel, den ich sicherlich hoffentlich bald wieder entfernen kann.
Nachträglich noch ein “Dankeschön” an Martin Missfeld, der in seiner Simpsons-Phase so lieb war und neben Schnipsel und vielen Anderen auch mich verewigt hat. Vielleicht hätte ich vor Übermittlung des Musterfotos zum Frisör gehen und einen Anzug anziehen sollen.